Woche I

Kommunikation im Team – klar, reguliert und verbindend

In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist gute Teamkommunikation entscheidend – besonders in herausfordernden oder tressreichen Situationen. Dieser interaktive Workshop vermittelt praxisnahe Tools, um auch unter Druck klar, präsent und lösungsorientiert zu kommunizieren. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von Kommunikation und Nervensystem: Wie gelingt es, auch in angespannten Momenten handlungsfähig zu bleiben? Wie können Missverständnisse früh erkannt und Konflikte konstruktiv angesprochen werden? Ein Highlight des Workshops ist die Arbeit mit den „Somatic Conflict Animals©“: Anhand dieses körperbasierten Ansatzes erkennen die Teilnehmenden ihren eigenen Konfliktstil – z. B. ob sie eher in Angriff, Rückzug oder Anpassung gehen. Dadurch entsteht ein neues Verständnis für eigene Reaktionen und mehr Handlungsspielraum im Team.

Die Teilnehmenden lernen:

 • wie sie ihre eigene Reaktion in herausfordernden Situationen besser regulieren

• wie klare und wertschätzende Kommunikation im Team gelingt

• wie Konflikte frühzeitig erkannt und angesprochen werden können

• wie sie durch kleine somatische Übungen wieder in Präsenz und Verbindung kommen

• ihren eigenen Konfliktstil zu erkennen und bewusster damit umzugehen

Der Workshop kombiniert kurze theoretische Impulse mit praktischen Übungen und Raum für Austausch. Ziel ist es, Sicherheit, Klarheit und Vertrauen im Team nachhaltig zu stärken.Wenn Kinder und Jugendliche mit erschütternden Ereignissen konfrontiert werden, brauchen sie mehr als tröstende Worte – sie benötigen Bezugspersonen, die gezielt und kompetent handeln können. Doch wie gelingt es, jungen Menschen in Krisenzeiten wirklich hilfreiche Unterstützung zu bieten?

WS 1

Dienstag
09.06.2026
Geschlechterrollen und geschlechtliche Vielfalt: Mehr Wissen und Sicherheit im pädagogischen Alltag

„Typisch!“ – Geschlechterstereotype prägen uns alle. Starre Rollenbilder schränken ein und diskriminieren. Besonders trans, inter und nonbinäre Kinder und Jugendliche erleben oR bewusste oder unbewusste Diskriminierung. Wie können wir das eigene pädagogische Handeln geschlechterreflekOerend gestalten? Wir betrachten Geschlechternormen und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und sprechen über eigene erlernte Denkmuster. Außerdem werden konkrete Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag auf Reisen erarbeitet.

Der Workshop vermittelt Wissen und mehr Sicherheit im Umgang mit Kindern und Jugendlichen in Bezug auf Geschlecht – auch und besonders mit geschlechterdiversen, also inter, trans und nonbinären Kindern und Jugendlichen.

WS 2

Mittwoch
10.06.2026
Kinderschutz im digitalen Raum

Die Inhalte werden zeitnah veröffentlicht.

WS 3

Donnerstag
11.06.2026

Woche II

Sicher kommunizieren mit Eltern – vor, während und nach der Reise

IDie Inhalte werden zeitnah veröffentlicht.

WS 4

Dienstag
16.06.2026
Gut aufgestellt: Aufsichtspflicht, Haftung und Jugendschutz verstehen

Das Themenfeld Aufsichtspflicht, Haftung und Jugendschutz hat in der Praxis von Kinder- und Jugendreisen einen hohen Stellenwert. Es bildet die Grundlage für verantwortungsvolles Handeln und gibt Teamer*innen Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen.

Rechtliche Rahmenbedingungen und Anforderungen entwickeln sich stetig weiter. Umso wichtiger ist es, aktuelle Rechtsprechungen und neue Entwicklungen im Blick zu behalten und einzuordnen.

In diesem Workshop gibt der renommierte Fachanwalt Gunnar Schley einen fundierten Überblick über die aktuelle Rechtslage und zeigt praxisnah, worauf es bei Aufsichtspflicht, Haftung und Jugendschutz konkret ankommt.

WS 5

Mittwoch
17.06.2026
Psychische Erste Hilfe bei Kindern und Jugendlichen

Krisen und Notfälle können Menschen jeden Alters betreffen. Allerdings haben junge Menschen aufgrund ihres Alters oft nur begrenzte Bewältigungsstrategien. Um betroffene Kinder und Jugendliche frühzeitig bei der psychischen Bewältigung belastender Ereignisse zu unterstützen, sind Menschen gefragt, die auf die jungen Menschen zugehen und Maßnahmen der Psychischen Ersten Hilfe einsetzen können. In diesem Workshop wird vermittelt, wie man Psychische Erste Hilfe leisten kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen grundsätzliche Konzepte der Psychischen Ersten Hilfe sowie konkrete Maßnahmen, um auf die Bedürfnisse von Betroffenen reagieren zu können.

Dabei werden auch die Grenzen der Psychischen Ersten Hilfe aufgezeigt und weiterführende Unterstützungsangebote vorgestellt. Neben dem konkreten Know-how in Krisensituationen wird auch das Thema Resilienz behandelt: Wie geht man selbst mit belastenden Situationen um? Was bedeutet Resilienz? Und welche Strategien können angewendet werden, um die eigene Resilienz zu stärken?“

WS 6

Donnerstag
18.06.2025